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News 05.01.2017

Licht-Experimente zum Strom sparen Bundesumweltministerium fördert „LED-Labor“ in Berlin

Seit Anfang des Jahres lädt das neue Förderprojekt „LED-Labor“ in das Deutsche Technikmuseum in Berlin ein. Insbesondere Schülerinnen und Schüler können eigene Experimente zum Thema Licht auf dem LED-Laufsteg durchführen. Auch Kommunalpolitikern und anderen Interessierten soll vermittelt werden, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Licht ist. Das Bundesumweltministerium fördert in den nächsten drei Jahren den Ausbau des LED-Laufstegs mit neuem pädagogischen Konzept mit 320.000 Euro.

Auf geführten Rundgängen können Besucherinnen und Besucher des LED-Laufstegs schon jetzt unterschiedliche Lichtsituationen erleben.
Künftig können sie die Beleuchtungsanlagen selbst steuern, Beleuchtungsstärken messen und ihr eigenes Sehverhalten testen. Digitale Anzeigetafeln werden den aktuellen Energie- und CO2-Bedarf verschiedener Beleuchtungslösungen anzeigen.

Für Kommunalvertreter interessant: Die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Lichteigenschaften, Sehleistung, Energieeffizienz und Klimaschutz werden deutlich herausgestellt. Was heißt eigentlich „gutes Licht“? Wie reagiert das Auge auf Farbeffekte, Reflexion und Blendung?
Kann zu viel Licht zu schlechterem Sehen und weniger Verkehrssicherheit führen? All diese Fragen beantwortet der LED-Laufsteg.

Beleuchtung verbraucht circa 16 Prozent des Jahresstromverbrauchs in Deutschland. Eine flächendeckende Umstellung auf energieeffiziente LED (Licht emittierende Dioden) kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Für den Schulunterricht wird zusätzlich begleitendes Lehrmaterial zur Verfügung gestellt.

Anmeldung für Führungen unter www.led-laufsteg.de

Rückfragen:
Andreas Krensel, TU Berlin, Fachgebiet Lichttechnik, Tel. 030 / 31429764, andreas.krensel@campus.tu-berlin.de

Weitere Informationen zur NKI unter www.klimaschutz.de
https://www.facebook.com/bmub.bund
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https://twitter.com/bmub

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 05.01.2017)