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News 10.01.2017

Klima-Fortbildung für Logistiker und Spediteure

Das Bundesumweltministerium fördert ab dem 1. Januar 2017 ein Mobilitätsprojekt für die Ausbildung in der Logistik- und Speditionsbranche mit 850.000 Euro. Ziel des dreijährigen Projektes SYSLOG+ ist es, die Aspekte von effizienten und ressourcenschonenden
Transportketten in der beruflichen Bildung von Logistikerinnen und Logistikern sowie Speditionskaufleuten zu verankern.

In der jetzigen beruflichen Qualifizierung der Logistik- und Speditionsbranche wird oft nur ein einzelner Verkehrsträger berücksichtigt. Die schnittstellenoptimierte Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsträgern zu einer nachhaltigen Logistikkette ist jedoch häufig weitaus klimafreundlicher. Wenn Fachkräfte das von Anfang an verinnerlichen, bieten sich große Chancen zur Einsparung von Treibhausgasemissionen.

Das Modellprojekt soll Auszubildende und Ausbilder in sechs Berufsschulen in drei Bundesländern für das Themenfeld des kombinierten Verkehrs qualifizieren. Damit soll ein Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor geleistet werden. Durchgeführt wird das Projekt von der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr
(SGKV) und der Beuth Hochschule für Technik Berlin durchgeführt.

Mit dem Projekt SYSLOG+ wird zunächst ein virtuelles Logistiklabor als Open Source Anwendung entwickelt, mit dem Transportketten simuliert und bewertet sowie Planungs- und Entscheidungswege später geübt werden können. Im zweiten Schritt qualifiziert SYSLOG+ Lehrkräfte der Berufsschulen für nachhaltige Planungen im Güterverkehr und erprobt mit den Lehrkräften und Auszubildenden die Anwendbarkeit des Labors. Das so entstandene Wissen soll dauerhaft für alle zur Verfügung stehen.

Ansprechpartnerin bei der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr
(SGKV):
Diana Fieberg (Projektleiterin), sgkv@sgkv.de

Das Projekt SYSLOG+ wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative
(NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert.

Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative: www.klimaschutz.de

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(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 10.01.2017)