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News 27.04.2017

Bundesumweltministerium ruft „Europäische Klimaschutzinitiative“ ins Leben

Die neue „Europäische Klimaschutzinitiative“ (EUKI) des Bundesumweltministeriums unterstützt künftig die innereuropäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes. Interessierte gemeinnützige Organisationen können bis Mitte Mai dieses Jahres im Rahmen eines Ideenwettbewerbs Projektvorschläge einreichen, bei denen Vertreter oder Organisationen aus zwei oder mehr EU-Ländern zusammenarbeiten sollen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die EU hat sich im Rahmen des Paris-Abkommens auf ein ambitioniertes Klimaschutzziel verpflichtet.
Wichtig ist mir, bei der Umsetzung alle mitzunehmen. Mit der Europäischen Klimaschutzinitiative schaffen wir dafür die Voraussetzungen. Sie trägt dazu bei, dass die EU-Mitgliedstaaten noch enger zusammenarbeiten können und Klimaschutz als verbindendes Element in Europa verankert werden kann.“

Bi- und multilaterale Projekte sollen den Austausch guter Praxis beim Klimaschutz und den klimapolitischen Dialog mit anderen EU-Mitgliedstaaten intensivieren. Gefördert werden können unter anderem Kooperationsprojekte, bei denen nationale Klima- und Energiepläne erstellt, Klimaschutzstädtepartnerschaften vereinbart oder konkrete Treibhausgasminderungen in Unternehmen oder Schulen initiiert werden.
Zielgruppen der EUKI-Projekte sind Regierungen, Kommunen, Bildungsinstitutionen sowie Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft, vornehmlich in Mittel-, Ost- und Südeuropa.

Das Bundesumweltministerium wird zudem weitere eigene EUKI-Vorhaben über Vergabeprozesse anstoßen. Geplant sind unter anderem Informationsreisen, um über die deutsche Klima- und Energiepolitik ins Gespräch zu kommen, Missverständnisse aufzuklären und Debatten anzuregen.

Die Förderinformation für den Ideenwettbewerb finden Sie unter www.euki.de Die Ausschreibung zu den Informationsreisen finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/N54130/


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(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 27.04.2017)