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News 01.08.2017

Skala von A bis G macht Schluss mit A+++

EU verordnet neue Energieeffizienzklassen für Elektro- und Haushaltsgeräte

Die Hersteller von Elektro- und Haushaltsgeräten müssen sich auf ein neues System bei der Kennzeichnung des Energieverbrauchs einstellen. Zum 1. August 2017 tritt dazu die neue EU-Energielabel-Verordnung in Kraft. In einem ersten Schritt wird die Kennzeichnung von Waschmaschinen, Kühlschränken, Geschirrspülern, TV-Geräten und für Beleuchtung überarbeitet. Die schrittweise Umstellung vom A+++-Label zum neuen A-G-Label für den Energieverbrauch soll wieder mehr Klarheit herstellen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird die neue Kennzeichnung ab Anfang 2020 in den Geschäften sichtbar.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:„ Ich will als Verbraucherin nicht erst an der Stromrechnung merken, wie viel ein Gerät verbraucht.
Der Energieverbrauch von Haus-haltsgeräten muss daher eingängig und klar erkennbar sein. Die bereits bekannten Label A bis G sind dafür besser geeignet als die umständliche Plus-Kennzeichnung. Die eingesparte Energie trägt auch zum Klimaschutz bei.“

Die Werbung für Elektro- und Haushaltsgeräte ist ebenfalls von der neuen Verordnung betroffen: Künftig müssen Anbieter bei der Reklame stärker auf die Energieeffizienzklasse der Produkte hinweisen und das jeweilige Spektrum der Effizienzklassen nennen, in dem Produkte auf dem Markt angeboten werden dürfen. Für Waschmaschinen der jetzigen Effizienzklasse
A+++ bedeutet dies ab sofort, dass zusätzlich das Spektrum A+++ bis A+
angegeben werden muss.

Neu ist auch die Einrichtung einer Online-Produktdatenbank für alle gekennzeichneten Produkte. Damit lassen sich alle Geräte mit Energielabel leichter vergleichen. Sie soll ab 2019 eingerichtet sein. So können sich Kundinnen und Kunden bereits vor dem Kauf eines neuen Fernsehers oder Geschirrspülers für ein besonders energieeffizientes und umweltfreundliches Gerät entscheiden. Gleichzeitig soll mit der Datenbank auch die Marktüberwachung verbessert werden.

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(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 01.08.2017)