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News 24.03.2006

Perspektivforum des Deutschen Bauernverbandes und des Bundesamtes für Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem ZALF Müncheberg

Landwirtschaft und Naturschutz – Neue Wege des Miteinanders


3. April 2006 im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin
Landwirtschaftliche Produktion ist auf die nachhaltige Erzeugung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen ausgelegt. Das Bemühen der Landwirte gilt dabei vor allem dem möglichst effektiven und wirtschaftlichen Arbeiten. Gleichzeitig sind die Agrarlandschaften Mitteleuropas Lebensraum einer Vielzahl charakteristischer Pflanzen- und Tierarten. Ihre Artengemeinschaften sind oft durch die jahrhundertelange landwirtschaftliche Nutzung entstanden und auf diese angewiesen. Unterbleibt diese oder ändert sich die Bewirtschaftung, können sie in ihrem Bestand gefährdet sein.

Konflikte zwischen Landwirtschaft und Naturschutz in dem Bemühen zur Sicherung des Lebensraumes Agrarlandschaft und seiner Biodiversität sind daher nicht auszuschließen. Lösungsansätze für dieses Konfliktpotenzial sollten nicht in gegenseitigen Schuldzuweisungen liegen. Vielmehr ist zunächst eine sachliche Analyse der naturschutzfachlichen Situation und darauf aufbauend die Erarbeitung gemeinsamer Strategien zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen erforderlich. Erfolg versprechend sind vor allem Konzepte, die landwirtschaftlichen Betrieben ein ökonomisches Wirtschaften ermöglichen und dabei gleichzeitig die erforderlichen Naturschutzleistungen erbringen.

Das Perspektivforum „Landwirtschaft und Naturschutz – Neue Wege des Miteinanders“ des Deutschen Bauernverbandes und des Bundesamtes für Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem ZALF Müncheberg soll mit seinen Ideen, Konzepten und Diskussionen Wege aufzeigen, wie die Integration des Naturschutzes in die Landwirtschaft auf kooperativem Wege möglich ist.

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
Institut für Landnutzungssysteme und Landschaftsökologie
Frau Viola Kannemann
Eberswalder Str. 84
D-15374 Müncheberg
Telefax: (033432) 82-387
E-Mail: vkannemann@zalf.de

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz vom 24.03.2006)